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Foto des Wiener Stephansdom

Persönlicher Buchungsbonus

  • Eine Flasche typischer Wiener Wein, genau richtig temperiert als Begrüßung am Zimmer
  • Ein saisonaler Obstteller als frischer Vitamin-Kick
  • Süße "Wiener Riesenradln" aus Nougatschokolade für alle Naschkatzen

Das älteste Hotel Wiens

Über 400 Jahre Wiener Gastlichkeit

Das elegante Hotel Stefanie beeindruckt vor allem mit seiner über 400 Jahre alten Geschichte. Auf dem geschichtsträchtigen Boden, auf dem das älteste Hotel Wiens heute noch steht, wurde am 8. Juli 1600 erstmals ein „Gastgeb“ (=Herbergswirt) urkundlich erwähnt. Heutzutage liegt das ehrwürdige Hotel im Besitz der Familie Schick, die gemeinsam mit dem Hotel-Team die geschichtliche Atmosphäre des Gebäudes am Leben hält.

Bester Beherbergungsbetrieb Wiens: Der Gasthof „Weiße Rose“

Die „Weiße Rose“ – das spätere Hotel Stefanie und älteste Hotel der Stadt Wien – zählte bald zu den besten Beherbergungsbetrieben der Residenzstadt Wien. Sie findet sich etwa im Jahre 1779 im „Verzeichnis der öffentlichen und berühmtesten Gast- und Einkehrhäuser, wo man mit oder ohne Wagen beherbergt werden kann.“ wieder.

Die Taborstraße war seit jeher die Einfahrtsstraße aus den nordöstlichen Reichsteilen in das Zentrum der Kaiserstadt Wien. Die Brücke, die direkt in die Taborstraße mündet, war jahrhundertelang die einzige, die die Innere Stadt mit dem Unteren Werd (der heutigen Leopoldstadt) verband. Aus diesem Grund siedelte sich unmittelbar vor dem Stadttor eine beträchtliche Anzahl von Beherbergungsbetrieben an, unter anderem auch das älteste Hotel in Wien: Hotel Stefanie.

An der Donau gelegen, die zu dieser Zeit noch nicht aus dem Zentrum weg reguliert war, haben Reisende Unterkunft und Bewirtung gefunden, ihre Pferde gewechselt und beim Wagner die Räder ihrer Kutschen reparieren lassen. Fahrende Händler, Beamte in höfischer Mission, nicht standesgemäße Liebespaare auf der Flucht und sicher auch finstere Gestalten sind im ältesten Hotel in Wien abgestiegen.

Foto der handschriftlich verfassten originalen Urkunde des Hotel Stefanie aus dem Jahr 1600
Diese Abschrift ist im Hotel Stefanie ausgestellt

Abschrift von der Originalurkunde aus dem Jahr 1600

Besonders interessant ist die originale Urkunde aus dem Jahr 1600, die im Hotel Stefanie ausgestellt ist. Hier können Sie den Inhalt wortgetreu nachlesen:

"Christoff Freischlag Gastgeb Burger zu Wienn, vnnd Margaretha sein eheliche Hausfraw, haben Empfanngen Nuz vnnd Gwör aines Haus Stadl vnnd Garten, Im Vndern Werth, Neben Melchiorn Reiser vnnd Wolffen Auer Haus vnnd Garten gelegen, helt die Lenng von dem obern Weeg (...) in den Hindern Gassen 215 Daumb Eln, In die Prait an der Obern Strassn 40, An dem vndern Ort 25 Daumb Eln. (...) Actum den Achten July Anno 1600 /."

Eintrag im Fremdenblatt vom 15.10.1847 auf einem alten Papier
Eintrag im Fremdenblatt vom 15.10.1847 - die Ankünfte des Tages

Das Hotel Stefanie im Wandel der Zeit

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts existierten in Wien rund 35 Herbergen. Das Hotel Stefanie ist das einzige, welches in den Häuserverzeichnissen über 400 Jahre lang durchgehend erwähnt wird. Die damalige „Weiße Rose“ beherbergte vorwiegend Gäste aus den Kronländern der Habsburgermonarchie und im Jahr 1848 auch zwei Deputierte. Die florierenden Geschäfte wie auch historische Ereignisse machten es möglich, dass der Gasthof im Laufe der Jahre immer wieder erweitert wurde:

  • 1829: Erweiterung der „Weißen Rose“
  • 1833: Der Gasthof umfasst 90 Pferdestellplätze
  • 1848: Quartier für Deputierte des Kaisertums Österreich
  • Seit 1858: Zustrom weiterer Gäste nach Abriss der Wiener Stadtmauern (1858-1864) und Bau der Eisenbahn

Damals wurden die neu angekommenen Gäste im "Fremden-Blatt", einer Beilage zur Tageszeitung, veröffentlicht. Wir haben einen Auszug vom 15. Oktober 1847 für Sie gefunden (siehe Bild). Unter den Gästen: ein Brauhausbesitzer, ein Fabrikant, ein Kaufmann, ein Weinhändler ...

Alte schwarz-weiße Zeichnung der Taborstraße rund um das Jahr 1725
Taborstraße um 1725

Ältestes Hotel Wiens in 4. Generation

Im Jahre 1888 wurde das „Hotel Stefanie“ geboren. Dies geschah durch die Übernahme des Hotels durch Carl Witzmann – dem Urgroßvater des derzeitigen Besitzers. In Reminiszenz an die Vermählung von Kronprinz Rudolf mit Stephanie von Belgien verlieh er dem Hotel den heutigen Namen „Hotel Stefanie“. Mit 110 Zimmern zählte es damals zu den größten Hotels in Wien. Seit 1992 befindet sich das Hotel in der Leopoldstadt – dem ehemaligen jüdischen Viertel - in den Händen der vierten Generation der Familie Schick.

Unter stetiger Wahrung des historischen Ambiente hat sich das Hotel dem modernen Zeitgeist angepasst. So erwarten Sie im heutigen Hotel Stefanie 111 komfortable und moderne Zimmer, elegante Seminarräume, gediegene Räumlichkeiten für Feiern, ein Restaurant, eine Bibliothek und vieles mehr.

2020 wurde der 420. Geburtstag des Hotels Stefanie gefeiert

Stiller als geplant, hat das Hotel Stefanie einen weiteren runden Geburtstag verbracht. Aber viele unserer Gäste haben an uns gedacht und Glückwünsche kamen aus aller Welt. Herzlichen Dank dafür. Auch der Wien Tourismus hat gratuliert. Hier das Schreiben von Tourismusdirektor Norbert Kettner.

Wertvolle Antiquitäten unterstreichen den historischen Charakter

Bereits der Großvater des heutigen Firmenchefs Dr. Martin Schick hatte eine Leidenschaft für seltene, antike Stücke. Diese Vorliebe setzt sich durch die Generationen bis heute fort. So zieren das Hotel Stefanie zahlreiche, wertvolle Antiquitäten wie edles Porzellan oder historische Uhren.

Die Geschichte des Hotels Stefanie in einem Buch

Sie wollen noch mehr über die Historie des Hotels Stefanie, dem ältesten Hotel in Wien, erfahren? Dann holen Sie sich das Buch über die Entwicklung des Hotels, welches Sie an der Rezeption käuflich erwerben können. Auf 88 Seiten lesen Sie alles zur Geschichte des Hotels – vom Gebäude über die Umgebung bis hin zu den Eigentümern, die Familie Schick. Starten Sie eine Zeitreise durch vier Jahrhunderte, die von einer Historikerin detailliert aufgeschlüsselt wurde.

Ein Auszug aus dem Buch gelesen von Miguel Herz-Kestranek.

Sonderpreis für die Geschichte des Hotel Stefanie

2017 erhielten wir beim TAI Werbe Grand Prix von der Fachjury einen Sonderpreis für unsere Geschichte: "Aufgrund der liebevoll detaillierten Dokumentation der Hotelstory".

Urkunde Preisverleihung 2017

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